Die IGDS e.V. informiert…

Düsseldorf, im Oktober 2020

Hallo liebe Schützenfamilien,
hallo liebe Freunde der IGDS,

seit Mitte September haben wir Gewissheit, was wir alle schon vermutet hatten, das Schützenwesen so wie wir es kennen und lieben gelernt haben, kann leider nicht stattfinden. Eine Entscheidung fiel den Verantwortlichen der Landesregierung NRW nicht leicht, war aber richtig und alternativlos.

Die Gesundheit aller Menschen in der heutigen Zeit steht über allem und macht das Feiern, so wie wir es kennen, leider unmöglich. Alle Schützenfeste wurden abgesagt und der „Tag der IGDS“ der „Ball der Könige“ und der „Jungschützenball“ konnten 2020 nicht stattfinden. Natürlich bleiben wir weiter in den Gesprächen mit der Landesregierung NRW, unsere Landeshauptstadt Düsseldorf, der Polizei, der Gema etc..

Wir bleiben für Euch weiter am Ball und versuchen neue Formate zu entwickeln, natürlich unter Berücksichtigungen der zurzeit gültigen Hygiene- und Sicherheitskonzepten, um den Schützenvereinen und Schützenbruderschaften in der doch schwierigen Corona-Zeit etwas Heimat, Frohsinn und Freude zu bieten.

Fast alle Mitgliedsvereine der IGDS befinden sich in der Planung für 2021, die traditionell mit den Titularfesten beginnen.

Wir hoffen, dass wir uns in Zukunft wieder gesund und munter bei der Ausübung unseres geliebten Schützenbrauchtums wiedersehen werden.

„Schützen schützen – Schützen helfen!“

In diesem Sinne – bleibt bitte alle gesund!

Der Vorstand der IGDS e.V.

 

Hier der Brief zum Download

2020-IGDS

JUNGSCHÜTZENBALL ABGESAGT…

…der Leiter Arbeitskreis Jugend und Sport Michael (Bulli) Bulawa schrieb:

Düsseldorf den 27.09.2020

Liebe Jugendleiterinnen, liebe Jugendleiter,

was für Schützenjahr 2020. Ich denke, wir alle hätten auf der Versammlung im März niemals mit so einer Entwicklung der Covid-19 Pandemie gerechnet. Begonnen hat es mit der Absage des Ball der Könige, danach die Absage der ersten Schützenfeste bis Ende Mai 2020 und dann die Absage aller Großveranstaltungen bis Ende Oktober 2020. Das war der Punkt, an dem uns wohl allen bewusst wurde, dass dieses Jahr keine Schützenfeste stattfinden werden. Ein Jahr ohne unser geliebtes Hobby. Unser aller letzte Hoffnung, der Jungschützenball!

Tja was sollen wir sagen…

…ebenso diese Veranstaltung fällt der Pandemie zum Opfer. Schweren Herzens müssen wir den Jungschützenball 2020 absagen. Wenn Ihr aber alle einmal in euch hinein hört, habt Ihr es euch schon gedacht,oder? Wie hätte er denn auch aussehen sollen? Mit nur 200 Gästen, statt knappe 600, alle sitzen mit einem Mund-Nasenschutz auf ihren Stühlen und dürfen nicht Tanzen, keine netten Gespräche mit Jungschützen aus anderen Regimentern, keine Ausgelassenheit, kein Spaß. All das was diesen Ball ausmacht, ist nicht durchführbar. Daher müssen wir leider absagen, weil wir Schützen sind und Schützen schützen! Nicht nur uns, sondern auch unser Umfeld.

Wenn ich in dieser Zeit eins mitbekommen habe, ist es das viele Regimenter an Ihrem Schützenfestwochenende, trotz der Absage Ihres Schützenfestes, einen Gottesdienst, einen Feldgottesdienst oder eine Kranzniederlegung abgehalten haben. Mir persönlich hat dies gezeigt, dass „Glaube-Sitte-Heimat“ nicht nur auf unseren Fahnen steht, sondern auch danach gelebt wird.

Wir vom Arbeitskreis Jugend und Sport freuen uns darauf euch alle wieder sehen zu können um dann so mit euch zu Feiern, wie wir es in der Vergangenheit getan haben.

Mit freundlichem Schützengruß

Michael Bulawa

Auf dem Weg in die digitale Zukunft – Information für Gesamtvertragspartner

Die GEMA schrieb:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die zuverlässige und schnelle Bearbeitung aller Anfragen im Kundenbereich ist ein zentrales Anliegen der GEMA. Der hohe Anteil von Kundenanliegen verbunden mit nicht digital zu verarbeitenden Angaben verhindert allerdings häufig die schnelle Bearbeitung. Dies geht zu Lasten Ihrer Mitglieder, z.B. durch verspätete Rechnungstellung, langwierige Reklamationsprozesse oder Abwicklung von Angemessenheitsanträgen sowie unserer Urheber, die auf ihre Ausschüttungen länger warten müssen oder ungenaue Abrechnungen erhalten aufgrund von z.B. Musikfolgen, die nicht zugeordnet werden können.

Deshalb werden ab Ende des Jahres 2020 Reklamationen, Kündigungen, Angemessenheitsanträge sowie Musikfolgen grundsätzlich nur noch über unser Onlineportal entgegengenommen. Diese Maßnahme ist ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie zur Etablierung einer zeitgemäßen Kundenkommunikation.

Wir möchten Sie daher bitten, sich mit den weiterführenden Informationen zu diesem Thema unter folgendem Link vertraut zu machen:

https://www.gema.de/aktuelles/news/auf-dem-weg-in-die-digitale-zukunft/

Wir werden Sie auch in den nächsten Wochen und Monaten weiter hierzu auf diesem Wege und über unsere Website auf dem Laufenden halten.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Paudtke
Geschäftsentwicklung Außendienst

Info vom 05.09.2020 vom 2. stellv. Vorsitzender Ulrich Müller 

Die Polizeibehörde Düsseldorf informiert hiermit zur neuen Waffenregister ID (kurz: NWR ID):

Die Polizei Düsseldorf schrieb:

Bitte beachten Sie:
Die Stammdatenblätter mit den NWR Identifikationsnummern (NWR ID‘s) benötigen Sie nur, wenn Sie Waffen oder Waffenteile bei einem Waffenhersteller/ Waffenhändler oder Büchsenmacher erwerben, überlassen oder reparieren lassen wollen. Anlassbezogen kann das Stammdatenblatt über die unten genannte E-Mail-Adresse beantragt werden.

ZA12-WAFFEN.DUESSELDORF@POLIZEI.NRW.DE

Es wird darum gebeten tatsächlich nur im begründeten, aktuellen Anlassfall Ihre NWR Identifikationsnummer zu erfragen.

Jetzt unnötige Anfragen erschweren und behindern den Ablauf in der Behörde und führen zu erheblichen Zeitverzögerungen in der Bearbeitung.

Info vom 05.09.2020 vom 2. stellv. Vorsitzender Ulrich Müller 

PRESSEKONFERENZ NRW VOM 26.03.2020


Nach der Videokonferenz der Bundesregierung, hier Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder, für NRW Ministerpräsident Armin Laschet vom 15.04.2020, wurde im Hinblick auf Großveranstaltungen wie Schützenfeste folgender Beschluss gefasst: „Bis zum 31.08.2020 bleiben diese Veranstaltungen untersagt! Für die Mitgliedsvereine der IGDS bedeutet dies, dass die Schützen- und Volksfeste zunächst bis 31.08.2020 nicht stattfinden können!“ (fe) 

GRUßWORTE ZU OSTERN VON STADTKÖNIG ANDREAS PALM…

Liebe Schützenfamilie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir leben gerade in einer Situation, wo einem die passenden Worte fehlen. Der „geregelte“ Alltag ist völlig auf den Kopf gestellt. Viele Menschen sind mit gesundheitlichen und/oder wirtschaftlichen Problemen, sowie mit Ängsten betroffen. Dinge die vor einiger Zeit super wichtig erschienen werden zur Nebensache.

Im Beruf und Ehrenamt leisten gerade viele Menschen eine unschätzbare Arbeit, indem sie Nächstenliebe leben. Diesen Personen kann man für ihren Einsatz nicht genug danken.
Für mich persönlich ist Schützenwesen mehr als ein einfaches Hobby. Schütze zu sein ist eine Lebenseinstellung. Geleitet durch unsere Ideale „Glaube, Sitte und Heimat“ zeigt die Gemeinschaft der Schützen in dieser Situation, dass Schützen füreinander und für die Mitmenschen da sind. Dies geschieht im Großen, aber auch sehr viel im Kleinen. Es erfüllt mich mit Stolz von dieser mit Nächstenliebe geprägten Gemeinschaft Stadtkönig sein zu dürfen.

Ich bin mir sicher, dass die Schützen ihre Menschlichkeit nicht verlieren werden und weiterhin füreinander und für die Mitmenschen da sein werden. Es wird hierbei fast zur Nebensache, dass leider viele Feste zum Wohle aller abgesagt werden müssen. Für uns Schützen ist es eine Selbstverständlichkeit persönliche Interessen hinter dem Wohle der Gesellschaft zu stellen. Nur sind bei Absagen von Festen auch Menschen betroffen, die mit den Festen ihren Lebensunterhalt verdienen, wie z.B. die Kellner/innen und Schausteller/innen. Die neben den Sorgen um die Gesundheit auch vor wirtschaftlichen Problemen gestellt werden.

Aber auch Vereine stehen mitunter vor wirtschaftlichen Problemen, welche durch auflaufende Kosten u.a. laufenden Verträgen entstehen. Darüber hinaus feiern wir unsere Feste nicht nur für uns, sondern für ein gesellschaftliches Miteinander. Aus diesen Gründen ist es sehr traurig, dass die Feste nicht gefeiert werden können und ich hoffe, dass die betroffenen Personen und Vereine diese Krise so gut wie möglich überstehen werden.

Der Glaube, der bei uns Schützen fest zu unserem Leben gehört, gibt uns in dieser Zeit Kraft und Zuversicht. Zu Ostern feiern wir den Kern unseres Glaubens. Dieses Jahr Ostern wird vieles anders sein als sonst, aber der Kern von Ostern bleibt bestehen. So wünsche ich allen eine gesegnete Ostern, viel Kraft für die Zukunft und Gottes reichen Segen.

Bleibt gesund!

Euer Stadtkönig Andreas Palm

Schützenfest bis 2024…

Hier finden Sie als PDF-Datei eine Auflistung der bekannten Schützenfest bis 2024. Einfach auf den nachfolgenden Link „IGDS-Schützenfeste bis 2024“ klicken…

IGDS-Schützefeste bis 2024

Stand: Update 15.03.2020, 14:32
Bild von iKlicK auf Pixabay

Schützenfestkalender 2020

Hier finden Sie in Zukunft als PDF-Datei den Schützenfestkalender für das laufende Jahr. Doch wegen dem Coronavirus wurden bereits etliche Schützen- und Volksfeste abgesagt.

Folgende Mitgliedsvereine haben ihr Fest abgesagt:

Vennhausen
Garath
Heerdt
Gerresheim
Eller
Wersten
Hassels
Eller-Reisholz
Ratingen-Tiefenbroich
Lierenfeld
Hilden

Stand: 14.03.2020 – Update 06.04.2020, 19:20 Uhr
Bild von tigerlily713 auf Pixabay

Schützen schützen – Schützen helfen!

Die IGDS hat gestern auf der Jahreshauptversammlung gemeinsam mit allen Schützenchefs, aufgrund der aktuellen Gefährdung durch den COVID-19 (aktueller Corona-Virus) beschlossen, den für den 4. April in der Rheinterrasse Düsseldorf geplanten „Ball der Könige“ mit etwa 900 Besuchern zu verschieben.

Die Vorsitzende Britta Damm dazu: „Wir finden dies war eine verantwortungsvolle Entscheidung. Natürlich hätten wir dort gerne mit unserem Stadtkönig und allen Regimentsmajestäten gefeiert, aber die Entscheidung ist in Anbetracht der Lage und vor dem Hintergrund einer möglichen Gefährdung einer Vielzahl von Menschen mit eventuellen Vorerkrankungen richtig.“

Hier greifen die Werte der IGDS „Schützen schützen – Schützen helfen!“

Weitere wichtige Entscheidungen waren die Neuwahlen in den Vorstand.

Ralf Gendrung und Andrè Sobotta widmen sich neuen Herausforderungen. Ihnen wünschte Britta Damm für ihre Zukunft alles Gute und bedanke sich für die langjährige gute Zusammenarbeit. Entsprechende Danksagungen erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Neu gewählt wurden Torsten Petersen (Regiment Oberbilk) zum stellvertretenden Schriftführer und Ulrich Müller (Regiment Bik) zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden. Ihnen wünschte Damm für die gemeinsame Zukunft alles Gute.

WICHTIGE INFORMATION – Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie

WICHTIGE INFORMATION — WICHTIGE INFORMATION

Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie

Bei der Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie in deutsches Recht ist unsere Regierung in Zeitverzug geraten (gesetzte Frist 14. September 2018) und will nun mit der schnellen Umsetzung eines im Bundeskabinett beschlossenen Entwurfes zur Änderung des Waffengesetzes einer Bestrafung seitens der EU wegen Zeitüberschreitung entkommen. Die Stellungnahme des Bundesrates folgte überraschender Weise nicht zur Übernahme dieses Entwurfes, sondern führte im Gegenteil zu einer deutlichen Verschärfung des Gesetzentwurfes.

Neben anderen wichtigen Sachverhalten (Salutwaffen, historische Waffen u.a.) würden die geplanten Regelungen zum Fortbestehen waffenrechtlicher Bedürfnisse besondere Tragweite entfalten. Dieses Ansinnen ist kein originärer Bestandteil der EU-Feuerwaffenrichtlinie, sondern – soweit die allgemeine Kenntnis – einigen Bundesländern und dem Bundesjustizministerium zu verdanken. Konkret sagt der Gesetzesentwurf zum Thema „Bedürfnis“ Folgendes aus:

Auch nach 10 Jahren Waffenbesitz soll regelmäßiges Schießen nachgewiesen werden, nämlich 18 Schießtage innerhalb von drei Jahren mit jeder im Besitz befindlichen Waffe. Diese neuen gesetzlichen Auflagen sind von einem im Berufsleben stehenden Schützen nur schwer nachzukommen, wobei Wechselfälle des Lebens (Krankheit, Familiengründe etc.) noch nicht einmal berücksichtigt sind.

Dies ist in der Praxis schlicht nicht umsetzbar und vor allem unseren Schützen, die teils seit Jahrzehnten unbeanstandet Waffen besitzen und ihrem Sport und ihrer Tradition nachgehen, nicht zu vermitteln. Die Folge ist, dass der langjährige Schütze nur wegen kurz- bis mittelfristigen Änderungen seiner Lebensumstände das Bedürfnis für seine Waffen nicht mehr nachweisen könnte und diese somit abzugeben sind.

Zudem erschließt es sich dem normal Denkenden nicht, warum die bestehende Privilegierung der im Traditionsbereich sehr beliebten Armbrust im Waffengesetz zurückgenommen werden soll. Gerade bei der Arbeit im Jugendbereich konnte auf dieses nicht erlaubnispflichtige Sportgerät zurückgegriffen werden. Die Argumentation zur Rücknahme des Privilegs, dass Armbrüste in den falschen Händen eine Gefahr für Recht und Ordnung seien, ist geradezu absurd. Dieses Argument lässt sich auf nahezu jeden Gegenstand des täglichen Lebens anwenden, vom PKW über das Küchenmesser oder die Schere bis hin zum Feuerzeug etc..

Was unsere Vereine aber ganz erheblich treffen wird, ist der in diesem Zusammenhang stehende zusätzliche bürokratische Aufwand. Schließlich wird die Dokumentation der schießsportlichen Aktivitäten ihrer Mitglieder den Vereinen aufgebürdet, die bereits jetzt über die außergewöhnlichen Belastungen im Ehrenamt berechtigt klagen.

Wir sollten unseren Unmut zum Ausdruck bringen! Schickt den beigefügten Musterbrief ganz kurzfristig Eurem/Eurer zuständigen Bundestagsabgeordneten!

 

Download Musterbrief